Success Story

Order Management System in eine Salesforce B2C Commerce Umgebung eingeführt

Für einen großen Omnichannel-Händler wurde Salesforce Order Management in eine bestehende B2C-Commerce-Landschaft integriert, um die Auftragsabwicklung nach dem Checkout durchgängig zu steuern.

Die Ausgangsbasis war ein produktiver Salesforce B2C Commerce Stack mit SFRA-Cartridges, Payment-Integration, Zeitslot-Logik, Inventory-Reservierung, Loyalty, Identity, Tracking und PWA-Anbindung. Darauf aufbauend wurde Salesforce Order Management (SOM) als operative Schicht für Post-Purchase-Prozesse eingeführt und eng mit Storefront- und API-Flows verzahnt.

Projektkontext OMS-Einführung

Salesforce-Architektur für Commerce und Order Management
Checkout-nahe Prozessabstimmung mit OMS-Anbindung
Workshop zur Einführung von SOM in bestehende B2C-Umgebung

Umgebung und Umsetzung

Bestehende B2C-Commerce-Umgebung als Integrationsbasis

Die bestehende Umgebung umfasste SFRA-basierte Storefront-Flows, Worldline-Payment, Liefer-/Abhol-Zeitslots, OCI-Bestandsreservierungen, SAP-CDC/SLAS-Identitätsflüsse, Loyalty-Logik, GTM-Tracking sowie hybride PWA-Redirects.

Einführung von SOM für Order History und Order Details

Order-Historie und Order-Details wurden aus SOM bereitgestellt, inklusive Aggregation von Order Summary, Fulfillment Orders, Payments und Shipments sowie nutzerfreundlicher Aufbereitung im Account-Kontext.

Cancel- und Modify-Prozesse über SOM

Storno- und Änderungsprozesse wurden in SOM implementiert, inklusive Freigabe zuvor reservierter Liefer-Slots und Übergabe relevanter Positionen in einen neuen Basket zur Nachbearbeitung.

SOM-Service-Layer und Datenmapping

Ein dedizierter Service-Layer übernahm Composite/API-Anbindung, Mapping von SOM-Objekten auf SFCC-Modelle, Response-Normalisierung und einheitliche Fehlerbehandlung.

OCAPI-Erweiterungen für App- und API-Kanäle

OCAPI wurde um Actions wie `cancel`, `modify` und `confirm` erweitert. Responses wurden um SOM-Daten (`c_somOrder`) und Basket-Referenzen (`c_newBasketUUID`) ergänzt.

Retourenlogik mit konfigurierbaren Regeln

Eine RMA-nahe Logik mit konfigurierbarem Return-by-Date-Fenster (z. B. 14 Tage) wurde eingeführt, um Nachkauf- und Serviceprozesse konsistent zu steuern.

Ausgangssituation im Projekt

Starke Checkout-Funktionen, aber Lücke im Post-Purchase-Bereich

Die Commerce-Plattform war im Kaufprozess ausgereift, jedoch fehlte ein durchgängiges Betriebsmodell für Auftragsprozesse nach der Bestellung.

Komplexe Prozessabhängigkeiten zwischen Slot-, Bestand- und Zahlungslogik

Cancel/Modify-Fälle mussten über Systemgrenzen hinweg konsistent verarbeitet werden, inklusive Slot-Freigabe, Reservierungslogik und Auftragsstatus.

Mehrere Touchpoints über Storefront, App und API-Kanäle

Funktionen wie Order Details oder Storno mussten in identischer Qualität sowohl im Web-Frontend als auch über API-gestützte Kanäle verfügbar sein.

Hohe Anforderungen an Stabilität und Fehlerbehandlung

Das Zusammenspiel aus Commerce, OMS und Drittintegrationen erforderte robuste Serviceverträge, klare Fallback-Strategien und nachvollziehbares Monitoring.

Tätigkeiten zur OMS-Einführung

  1. Step 1

    Fachliches und technisches Zielbild für Post-Purchase-Prozesse definiert

    End-to-End-Prozesse für History, Details, Cancel, Modify und Retouren wurden gemeinsam mit Fach- und Technikteams modelliert und priorisiert.

  2. Step 2

    Integrationsdesign und Service-Layer implementiert

    SOM-Anbindung, Objektmapping, Fehlerklassifikation, Response-Formate und API-Verträge wurden als wiederverwendbarer Integrationskern umgesetzt.

  3. Step 3

    Storefront- und OCAPI-Flows harmonisiert

    Account-UI, Checkout-nahe Folgeprozesse und API-Endpunkte wurden synchron auf das neue OMS-Verhalten ausgerichtet, inklusive Statuslogik und Basket-Übergaben.

  4. Step 4

    Betriebsfähigkeit abgesichert

    Logging, technische Überwachung, Edge-Case-Handling und regressionssichere Deployments stellten einen stabilen Übergang in den produktiven Betrieb sicher.

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