Success Story

Green Commerce: Headless CMS und Advanced Payments für den Gartenhandel

Eine auf Salesforce B2C Commerce Cloud basierte Plattform, die Content und Commerce entkoppelt, den Checkout vereinheitlicht und den operativen Betrieb durch standardisierte Jobs und Services stabilisiert.

Ein weltweit aktiver Retailer für Gartengeräte und Bewässerungsprodukte stand vor heterogenen Content-Prozessen, uneinheitlichen Zahlungsflüssen und komplexen Betriebsabläufen. Das Projekt Green Commerce setzte auf Headless CMS, Advanced Payments und eine klar strukturierte, Azure-basierte Integrationsarchitektur mit Job-/Service-Matrix, um Time-to-Market, Checkout-Stabilität und internationale Skalierbarkeit nachhaltig zu verbessern.

Projektkontext im Retail

Digitalisierte Retail-Umgebung mit Fokus auf Sortiment und Kampagnen
Produktpräsentation im stationären Handel
Digitales Checkout-Erlebnis im Omnichannel-Retail

Was umgesetzt wurde

Headless CMS Integration für schnellere Content-Aussteuerung

Content und Commerce wurden klar entkoppelt. Redaktionsteams können Navigation, Teaser, Content-Seiten und SEO-relevante Inhalte zentral pflegen und kanalübergreifend ausspielen.

Adyen Drop-In für einen konsistenten Payment-Flow

Der Checkout wurde über eine standardisierte Payment-Integration vereinheitlicht, inklusive sauberer Verarbeitung von Notifications und Statusupdates.

Unterstützung wiederkehrender Payments und Tokenisierung

Wiederkehrende Zahlungen wurden in ein konsistentes Integrationsmuster eingebettet und bilden eine belastbare Basis für künftige Checkout-Erweiterungen.

Servicebasierte Auslieferung von Content und Commerce-Funktionen

Durch klare Service-Schnittstellen wurde die Frontend-Komplexität reduziert und die Wartbarkeit der Gesamtplattform verbessert.

Azure-basierte Integrationsarchitektur für skalierbare Systemkopplung

Die Integrationsstrecke wurde auf Azure-Technologie aufgebaut und als entkoppelte Architektur zwischen Commerce-Plattform, Payment, CMS und Drittsystemen umgesetzt. Ereignis- und API-basierte Flows mit klaren Verantwortlichkeiten, Monitoring und Fehlerbehandlung sorgen für robuste Datenflüsse, gute Nachvollziehbarkeit im Betrieb und eine belastbare Grundlage für internationale Erweiterungen.

Heimautomatisierung für den Gartenbereich mit App und Bewässerungsplanung

Zusätzlich wurde ein Funktionsbereich für vernetzte Gartenanwendungen umgesetzt: Die App unterstützt Nutzer bei der Planung und Steuerung von Bewässerungszyklen, Zonenkonfigurationen und saisonalen Zeitplänen. So wird Produktnutzung, Service und Commerce in einer konsistenten Customer Journey verbunden.

KI-gestützte Produktberatung als Customer Service Agent

Ein KI-basierter Beratungsassistent unterstützt bei Produktauswahl, Kompatibilitätsfragen und Anwendungsfällen. Der Agent führt Kunden strukturiert durch Entscheidungslogiken, reduziert Rückfragen im Support und verbessert die Conversion in beratungsintensiven Sortimenten.

Ersatzteilfinder für schnellere Identifikation und Nachkauf

Ein dedizierter Ersatzteilfinder verknüpft Produktmodelle, Varianten und passende Ersatzkomponenten in einem geführten Suchprozess. Das reduziert Fehlbestellungen, beschleunigt den Servicefall und stärkt den After-Sales-Umsatz.

Job-Orchestrierung für Imports, Exporte und Feeds

Definierte Jobs mit klaren Triggern, Intervallen und Laufzeitgrenzen sorgen für planbare Produkt-/Content-Imports sowie Feed- und Sitemap-Exporte.

Wiederverwendbare Service-Profile für stabile Integrationen

Service-Profile mit kontrollierten Timeouts und wiederverwendbaren Credentials stabilisieren den laufenden Betrieb und reduzieren Integrationsaufwand.

Ausgangssituation im Projekt

Heterogene Content-Prozesse mit hoher Abstimmungslast

Fachbereich und Entwicklung mussten Inhalte stark koordiniert aussteuern, was Kampagnen verlangsamt und Time-to-Market limitiert hat.

Uneinheitliche Zahlungsflüsse im Checkout

Unterschiedliche Payment-Ableitungen führten zu Integrationskomplexität und erschwerten einen robusten, skalierbaren Checkout-Betrieb.

Hoher Betriebsdruck durch viele Datenflüsse

Feeds, Exporte, Imports und API-Integrationen mussten stabil und transparent orchestriert werden, insbesondere bei Lastspitzen.

Anspruch auf internationale Skalierbarkeit

Die Plattform sollte märkteübergreifend ausrollbar sein und wiederverwendbare Integrationsmuster für weitere Ausbaustufen bereitstellen.

Was technisch besonders stark ist

  1. Step 1

    Saubere Trennung von Content- und Shop-Logik

    Die Headless-Architektur reduziert Kopplungen, beschleunigt Content-Änderungen und verbessert die langfristige Wartbarkeit des Frontends.

  2. Step 2

    Standardisierte Payment-Architektur mit Adyen Drop-In

    Ein einheitlicher Integrationspfad für Zahlungsarten, Notifications und Tokenisierung schafft Stabilität und erleichtert internationale Erweiterungen.

  3. Step 3

    Planbarer Betrieb durch Job- und Service-Matrix

    Operational Excellence wurde über definierte Jobs, Laufzeitgrenzen, Service-Timeouts und klare Betriebsregeln strukturell abgesichert.

  4. Step 4

    Skalierungsfähiges Setup für Märkte und Kampagnen

    Die Kombination aus Headless Content, zentralem Payment-Muster und kontrollierter Orchestrierung schafft eine belastbare Grundlage für weiteres Wachstum.

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Wir zeigen Ihnen, wie sich Headless CMS, standardisierte Payment-Integration und ein stabiles Service-/Job-Modell zu einer skalierbaren Commerce-Plattform verbinden lassen.

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