Success Story

PWA-Store für einen Drogerie- und Lebensmittelhandel

Eine skalierbare PWA-Plattform auf Basis von Composable-Commerce-Prinzipien, die Storefront, Checkout, Kundenkonto und Service-Journeys in einer performanten Architektur verbindet.

Das Projekt zielte auf eine robuste, marketingfähige und erweiterbare PWA-Lösung mit hoher funktionaler Dichte. Die Umsetzung verbindet React-Storefront, Express-SSR-Runtime und dedizierte API-/BFF-Routen zu einer modularen, API-first Composable-Commerce-Architektur mit komplexer SFCC-Betriebsebene aus Services, Jobs und Integrationsprozessen.

Plattformkontext im Handel

Aisle in a modern grocery retail store
Drogerieregal mit Kosmetik- und Pflegeprodukten
Digital shopping and checkout experience

Wichtigste Tech-Stack- und Delivery-Punkte

Salesforce PWA Kit als Composable-Commerce-Frontend-Basis

Die Plattform wurde auf Salesforce PWA Kit aufgebaut, um Commerce-Funktionalität, Erweiterbarkeit und schnelle Delivery in einem belastbaren Framework zu bündeln und als modularen Baustein in eine Composable-Commerce-Strategie einzubetten.

React 18 + Express SSR Runtime

React treibt die modulare Storefront, während Express-SSR für performante serverseitige Auslieferung, Routing-Kontrolle und SEO-fähige Seiten sorgt.

BFF/API-Routen für Integrationen und Spezialprozesse

Eigene serverseitige Endpunkte wurden für Zahlungsflüsse, Store-Services, Token-Handling und weitere Integrationen umgesetzt, um Medienbrüche zu vermeiden, Fachlogik kontrolliert auf der Serverseite zu bündeln und API-first Composable-Schnittstellen für Best-of-Breed-Services bereitzustellen.

UI-Standards mit Chakra UI + Emotion

Konsistente Designsystem-Bausteine und klare Zustandskommunikation verbessern Bedienbarkeit über zentrale Journeys wie Account, Cart und Checkout.

Performance- und Qualitätsfundament

Code-Splitting, Bundle-Checks, Lighthouse-Prüfungen sowie Testabdeckung mit Jest/Testing Library sichern Stabilität und kontinuierliche Optimierung.

Governance, Sicherheit und Observability

Security-Header, CORS-Whitelist, Logging- und Versionsendpunkte schaffen Transparenz und Betriebssicherheit in einem hochintegrierten Handelsumfeld.

SFCC-Service-Landschaft mit hoher Integrationsdichte

Auf Backend-Ebene wurde ein breites Service-Portfolio betrieben (HTTP/SOAP/SFTP, über 60 Service-Definitionen), inklusive klarer Timeout-Profile für stabile Kommunikation mit Drittsystemen.

Job-Orchestrierung für Stammdaten, Inventar und Feeds

Regelmäßige und historische Schedules für Import, Export, Cleanup und Reporting wurden so strukturiert, dass tägliche Betriebsprozesse planbar, nachvollziehbar und skalierbar bleiben.

Zahlungs- und Schutzmechanismen im laufenden Betrieb

Integrationen für Payment-Provider, Webhooks, ReCAPTCHA und Challenge-Token wurden in das Betriebsmodell eingebettet, um Checkout-Sicherheit und Ausfallsicherheit parallel zu gewährleisten.

Ausgangssituation im Projekt

Hohe Funktionsdichte über viele Kunden-Journeys

Commerce, Marketing, Account und Service-Funktionen mussten in einem konsistenten Erlebnis zusammengeführt werden, ohne Geschwindigkeit oder Stabilität zu verlieren.

Komplexe Checkout- und Serviceanforderungen

Neben Standard-Checkout waren Sonderstrecken und Rückkehr-/Outcome-Logiken erforderlich, die technisch sauber und nutzerfreundlich integriert werden mussten.

Integrationsdruck durch Drittanbieter und Backend-Services

Zahlung, Verfügbarkeit, Captcha, Tracking und weitere Services verlangten eine klare technische Orchestrierung, damit Nutzerflüsse stabil bleiben.

Steigende Anforderungen an Sicherheit, Performance und Betrieb

Für den laufenden Handel waren belastbare Betriebsmechanismen, Monitoring und Governance nötig, um Releases kontrolliert und skalierbar auszurollen.

Hohe technische Komplexität in Services und Zeitplänen

Die Vielzahl aktiver Services und Job-Schedules erhöhte die Komplexität in Betrieb und Change-Management. Notwendig war ein Setup, das technische Transparenz und kontrollierte Weiterentwicklung ermöglicht.

Was technisch besonders stark ist

  1. Step 1

    Modulare SSR/PWA-Architektur für Composable-Commerce-Weiterentwicklung

    Die Architektur trennt klar zwischen Storefront-Komponenten, serverseitiger Runtime und Integrationsrouten, was Änderbarkeit, Best-of-Breed-Erweiterbarkeit und Betriebssicherheit deutlich erhöht.

  2. Step 2

    Konsistente User-Flows von Discovery bis Checkout

    Produkt-, Warenkorb- und Checkout-Strecken wurden entlang realer Handelsprozesse harmonisiert, um Reibung zu reduzieren und Conversion-fördernde Klarheit zu schaffen.

  3. Step 3

    Produktive Integrationsfähigkeit ohne UX-Brüche

    Externe Services wurden so eingebunden, dass technische Komplexität aus Kundensicht verborgen bleibt und dennoch transparent betreibbar ist.

  4. Step 4

    Messbarkeit als Grundlage für Marketing und Optimierung

    Tracking, Logs und Reports bilden die Basis für datenbasierte Priorisierung von Kampagnen, UX-Verbesserungen und technischer Weiterentwicklung.

  5. Step 5

    Stabiles Betriebsmodell trotz Legacy- und Neuschedules

    Parallel aktive moderne und ältere Job-Konfigurationen wurden strukturiert geführt, sodass Migration, Betriebskontinuität und Qualitätssicherung ohne Brüche möglich bleiben.

Ähnliches Handelsprojekt geplant?

Wir zeigen Ihnen, wie sich eine performante Commerce-PWA mit Composable-Commerce-Ansatz, klarer Integrationsarchitektur, stabilen Checkout-Prozessen, belastbarer Service-/Job-Orchestrierung und marketingfähigem Betriebsmodell aufsetzen lässt.

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